Handwerk

Fine Art Photos Sabine Pohla

Für den nächsten Stopp geht es einmal quer durch die Stadt bis zum Fotostudio von Sabine Pohla in der General-von-Nagel-Straße, gegenüber vom Huber. Sie hat übrigens das Projekt hier mit ins Leben gerufen und ist – wie könnte es anders sein – dafür zuständig die Inhaber und ihre Läden ins rechte Licht zu rücken.

Seit wann gibt es deinen Laden?

„Hier in Freising bin ich mit meinem Laden seit September 2019.“, beginnt Sabine. Allerdings war sie zuvor als Fine Art Fotografin bereits seit 2005 tätig, jedoch in Unterschleißheim. So hat es die gebürtige Freisingerin vor vier Jahren wieder in ihre Heimat zurückgezogen und im letzten Jahr hat sie dann ihr Geschäft eröffnet.

Wolltest du schon immer deinen eigenen Laden haben?

„Schon immer ist eine gute Frage.“, überlegt sie, „Als Kind definitiv nicht, da hatte ich noch keine Vorstellung davon was ich später mal machen möchte.“ Mit 19 Jahren hat Sabine dann die Fotografie für sich entdeckt und direkt nach dem Abi ihre Ausbildung zur Fotografin gemacht. Gerade fertig, hat sie in Unterschleißheim ihren Laden eröffnet, denn das war ihr auch klar: „Wenn ich das mache, dann in einem eigenen Laden!“

Sabine liebt die Fotografie und explizit das Fotografieren von Menschen. Für sie ist es „das größte Glück sich hier verwirklichen zu dürfen“ und dass sie diesen Beruf haben darf: „Das ist einfach was ich so unfassbar gerne mache und was mich glücklich macht.“

Was macht dein Geschäft einzelartig?

„Zum Teil bin ich das als Person.“, überlegt Sabine und fährt fort: „Fotografieren können viele, aber ich glaube der Unterschied in einer kreativen Branche ist der Mensch dahinter. Und ich bin ein sehr fröhlicher, offener Mensch mit einem riesigen Herz und einer riesigen Freude und Leidenschaft.“ Das können wir während des Interviews auch spüren und in den glücklichen Gesichtern auf Fotos in ihrem Studio auch sehen.

Wie gehst du mit den aktuellen Einschränkungen durch die Coronakrise um?

„Das war tatsächlich ein großer Schock, dass alles stillgelegt werden musste.“, seufzt Sabine. Fotografen gehörten den nicht-systemrelevanten Berufen an und durfte demnach gar nicht arbeiten. Am Anfang regte sich in ihr noch Widerstand, im Laufe der Zeit hat sich Sabine aber dann mit der Situation abgefunden und die Zeit auch ein bisschen genießen können.
Jedoch kam dann irgendwann der Moment, in dem sie unbedingt wieder etwas tun wollte. Und als sie wieder fotografieren durfte, die Leute aber nicht zu ihr ins Studio kommen durften, beschloss sie kurzerhand begleitete Spaziergänge anzubieten: „Das hat riesigen Spaß gemacht und es sind super schöne Ergebnisse dabei herausgekommen.“, freut sie sich.
Mittlerweile versucht sie aber auch den Ladenbesitzern mit dem zu helfen was sie am besten kann: Fotografieren. Damit wären wir wieder am Anfang des Artikels, Sabine als Initiatorin von einzelartig-freising.de. Bleibt zum Schluss noch eine Frage an unsere Fotografin.

Was sind deine Visionen für die Zukunft in deinem Laden?

„Meine Vision ist, dass ich das weiter machen kann, was ich so gerne mache. Und das mit der gleichen Freude und der gleichen Leidenschaft wie bisher – dann bin ich glücklich.“

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